Termine  

Quartalstreffen im September 2017
Freitag, 29.September 2017
um 18:00 Uhr
Mitgliederversammlung 2017
Freitag, 08.Dezember 2017
um 16:30 Uhr
Tischlertreffen 2017
Freitag, 08.Dezember 2017
um 18:00 Uhr
Quartalstreffen im März 2018
Freitag, 30.März 2018
um 18:00 Uhr
Sommertreff 2018
Sonntag, 24.Juni 2018
um 11:00 Uhr
   

Fotogalerie  

   

Architekt Werner Klinski

Zum Lebenswerk von Architekt Werner Klinski

Die hier vorliegende Dokumentation wurde mit Hilfe der Sonderausstellung „‚Die Macht einer guten Erziehung’ – Das Don-Bosco-Heim in Berlin-Wannsee“ im Heimatmuseum Zehlendorf erstellt und von den Freunden Don Boscos Berlin e.V. ergänzt bzw. erweitert.

Wir möchten mit dieser Dokumentation im Besonderen den ‚Menschen’ Werner Klinski, sein Wirken als Architekt und im Detail seinen Einsatz für die Berliner Einrichtungen der Salesianer Don Boscos würdigen.

Werner Klinski war Gründungsmitglied des Vereins der Freunde Don Boscos Berlin, weil er immer an den ideellen Fortbestand seiner ‚Einrichtung Don Bosco Berlin’ geglaubt hat und sich nach der Auflösung der Jugendhilfeeinrichtung in Wannsee durch den Träger sofort für die Gründung eines Vereines mit eingebracht hat. Er wollte sich auch weiter für ‚seine Kinder am Wannsee’ einbringen und war unser Ehrenmitglied.
Er wird uns immer unvergesslich bleiben.

Das Leben und Wirken von Werner Klinski ist fest verankert mit der Geschichte der Einrichtungen der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Berlin.
 
Sein Lebenswerk war Don Bosco Berlin-Wannsee!

 

Orientierungsplan
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Orientierungsplan des Geländes des Don-Bosco-Heimes Wannsee Freundlicherweise von der apellas Immobilien GmbH überlassen.

Die Stand 1990 zugrunde liegende Zeichnung von Werner Klinski wurde von Axel Meier zeitgemäß auf den Stand von 2001 erweitert und angepasst.
Der Plan stand ursprünglich am Ponyhof. Nach dem Abriss des Heimes wurde er an der Straße zum Löwen neben der Einfahrt zum Gelände aufgestellt.

 

Die Geschichte des Ortes
Heute erinnert an der Straße zum Löwen 11 nichts mehr an die Bebauung des einstigen Don-Bosco-Heims der Salesianer.
Nur das bereits in den zwanziger Jahren errichtete Villengebäude des Bankiers Dr. Otto Jeidels verweist noch auf die wechselvolle Geschichte des Ortes in Wannsee.
"An dieser Stelle, auf dem Plateau am Wannensee (wenn unsere Wünsche in Erfüllung gehen), werden sich innerhalb einiger Jahre die Sommerwohnungen vieler unserer Residenzler erheben; hierhin werden die Villen verpflanzt werden, denen es an der Lisière des Tiergartens hin bereits zu städtisch zu werden beginnt," schrieb Theodor Fontane in der Neuen Preußischen (Kreuz-) Zeitung vom 4. Dezember 1861. Zwei Jahre später gründete hier der Bankier Wilhelm Conrad mit der Colonie Alsen Berlins erste Villenkolonie. Rund um den Großen und Kleinen Wannsee entstand eine einzigartige Kulturlandschaft - zunächst mit bescheidenen Sommerresidenzen, später mit repräsentativen Villen und Landhäusern. Teil der Villenkolonie war die "Schweiz", ein von Erich Klaeber gestalteter, öffentlicher Park. Bis 1906 blieb das Gelände im Besitz der Familie des Koloniegründers, die es, wie die übrigen Liegenschaften, an die "Landgesellschaft Wannsee" verkaufte. Anschließend wurde das gesamte Gelände sowie der nördlich angrenzende Forstdienstacker parzelliert und einzelnen Erwerbern angeboten.

Bebauungsplan
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Bebauungsplan für das Grundstück Straße zum Löwen 11, 1933 Teil der Grundstücksakte
Leihgabe: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
Der Plan aus dem Jahre 1933 zeigt die Parzellierung und das ursprüngliche Bebauungskonzept von 1909 (rot), das als zu schematisch abgelehnt wurde.

Das Grundstück „Straße zum Löwen 11"
Nach der Parzellierung erwarb der jüdische Bankier Dr. Otto Jeidels (1882-1947) in den Jahren 1921 und 1922 den nordöstlichen Teil der „Schweiz” sowie den angrenzenden ehemaligen Forstdienstacker. Jeidels war Geschäftsinhaber der „Berliner Handels-Gesellschaft” (BHG), einer bedeutenden Privatbank. Von 1922 bis 1929 entstand auf dem Jeidels'schen Grundstück unter Wahrung der vorhandenen Parkanlage eine Vielzahl von Gebäuden. Der Architekt German Bestelmeyer (1874-1942) errichtete in mehreren Phasen die bedeutendsten von ihnen, so an Stelle des Wasserturms eine großzügige Villa und am Straßenzugang ein Pförtnerhaus (beide 1922) sowie das auf einer kleinen Anhöhe gelegene Gästehaus (1929).
Auf Grund der politischen Situation verkaufte Jeidels 1938 das gesamte Grundstück an die „Berliner Aktiengesellschaft für Vermögensverwaltung”, eine Tochtergesellschaft der „BHG”. Anschließend flüchtete er in die USA und wurde dort 1943 Präsident der „Bank of America”.
Nach Verhandlungen vor der Rückerstattungskammer erhielt die Witwe Gertrud Jeidels (ihr Mann starb 1947 in der Schweiz) im Jahre 1950 bei einem Vergleich mit der Aktiengesellschaft 63.000 DM. 1953 verkaufte die „Berliner Aktiengesellschaft für Vermögensverwaltung” das Grundstück für 225.000 DM an die Salesianer Don Boscos.

Ansicht und Grundriss des Gewächshauses 1924
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Ansicht und Grundriss des Gewächshauses 1924
Plan, Teil der Grundstücksakte  Leihgabe: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
Neben dem Landhaus gab es zur Zeit der Jeidels’schen Nutzung eine Vielzahl von Nebengebäuden. Hierzu gehörten die im Plan dargestellte Gärtnerei (Frau Jeidels war bekannt für ihre Orchideenzucht), ein Badehaus, ein Eiskeller, Stallungen und ein Tennisplatz.
Gästehaus – Ansicht von Westen 1929
Architekt German Bestelmeyer
Plan, Teil der Grundstücksakte  Leihgabe: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
1929 wurde die Bebauung durch ein Gästehaus ergänzt. Dieses liegt nordwestlich des Landhauses und besticht durch seine ungewöhnliche Dachform (Bohlenbinderdach). Heute steht es unter Denkmalschutz.
Ansicht des Landhauses von Süden
Postkarte, 1920er Jahre  Leihgabe: W. Klinski
Bassin mit Bronzeplastik, südlich des Hauses
Reproduktion aus: „Die Gartenschönheit“ 11.7 (1930)
Gewächshaus
Fotografie, frühe 1950er Jahre  Leihgabe: W. Klinski
Gästehaus
Fotografie, frühe 1950er Jahre  Leihgabe: W. Klinski
Innenansicht des Landhauses um 1928
Reproduktion aus: „German Bestelmeyer, Berlin, 1929.“

 

Landhaus Dr. Jeidels/Berlin in Wannsee
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Landhaus Dr. Jeidels/Berlin in Wannsee
Plan „Landhaus Dr. Jeidels/Berlin in Wannsee“ 1922
Architekt German Bestelmeyer
Teil der Grundstücksakte  Leihgabe: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
Perspektivische Ansicht des Pförtnerhauses 1922
Architekt German Bestelmeyer
Plan, Teil der Grundstücksakte  Leihgabe: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
Nordansicht des Landhauses 1982
Foto: Ottmar Reuter
Landesarchiv Berlin, Fotosammlung
Pförtnerhaus 1981
Foto: Ottmar Reuter
Landesarchiv Berlin, Fotosammlung
Landhaus und Pförtnerhaus wurden 1922 vom Architekten German Bestelmeyer in Anlehnung an barocke und frühklassizistische Formen errichtet. Das Landhaus war von einer großzügigen Gartenanlage umgeben, die auf die ehemalige „Schweiz“ bezugnahm. Jeidels ließ im Garten Skulpturen nahmhafter Künstler aufstellen.“

 

Aufteilungs- und Aufbauplan unrealisiert
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Aufteilungs- und Aufbauplan, unrealisiert 1950
Architekt Kurt Vahland
Lageplan, Teil der Grundstücksakte
Kolorierte Reproduktion
Original: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
Typenhäuser, Fassadenansichten, unrealisiert 1951
Architekt Kurt Vahland
Plan, Teil der Grundstücksakte
Leihgabe: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, -Tiefbau-
Die Berliner Aktiengesellschaft für Vermögensverwaltung plante 1950/51 die Parzellierung des Jeidels’schen Grundstückes. Es sollten 50 ein- bzw. zweigeschossige Typenhäuser mit dazugehörigen Garagen errichtet werden. Die Jeidels’sche Bebauung im Zentrum der Anlage sollte dabei unangetastet bleiben.
Don-Bosco-Heim, Lageplan, unrealisiert 1952
Architekt Werner Klinski
Kolorierte Reproduktion
Archiv HVZ
Don-Bosco-Heim, Vogelschau, unrealisiert 1952
Architekt Werner Klinski
Kolorierte Reproduktion
Archiv HVZ“

Im Jahre 1952 erarbeitete der spätere Architekt des Don-Bosco-Heims, Werner Klinski, einen ersten, nicht verwirklichten Entwurf. Gegenüber der später realisierten Planung sah das Konzept die Schaffung einer offenen Zeilenbebauung vor, anknüpfend an die bestehende Villa Jeidels.
“Der Grundgedanke meiner Planung für die Errichtung des Don-Bosco-Heimes war es, unter Einbeziehung der vorhandenen Gebäude und des vorhandenen Baumbestandes eine dörfliche Anlage zu schaffen, die sich landschaftlich harmonischen die Natur einfügt, ohne diese zu zerstören. (…). Diese Wohneinheiten waren in einzelnen Häusern in offener Bauweise geplant. Leider war die Zeit damals noch nicht reif dafür, denn dieser Plan stieß auf den Widerstand der Ordensoberen in München. So mußte die Planung auf der traditionellen Kompaktbauweise ‚Alles unter einem Dach’ aufgebaut werden.”

 
Eine Idee wird sichtbar: Neubau in Wannsee
Die Unterbringung des Don-Bosco-Heimes in einem Siemens-Verwaltungsgebäude war eine Notlösung der Nachkriegsjahre. Pater August Klinski bemühte sich ab 1951, für das Heim ein neues Domizil zu finden. Während seiner Suche besichtigte er auch das Grundstück „Straße zum Löwen 11”. Dieses sagte ihm besonders zu. Es bot mehr als genug Fläche, um darauf ein modernes Heim zu errichten. Deshalb trat er in Verhandlung mit der Berliner Aktiengesellschaft für Vermögensverwaltung. Im August 1953 erwarben die Salesianer von dieser das Grundstück zum Preis von 225.000 DM. Das wurde u. a. möglich durch Unterstützung der neu gegründeten Bürgermeister-Reuter-Stiftung.
Pater Klinski nahm die Neubauplanung sofort in Angriff. Untergebracht werden sollten 4 Gruppen à 50 Jungen - eine damals übliche Größe. Für die Errichtung des neuen Heimgebäudes wurde erneut der junge Architekt Werner Klinski herangezogen. Die Grundsteinlegung konnte bereits am 29. Mai 1954 gefeiert werden. Im Oktober 1955 war das neue Heimgebäude bezugsfertig. Mit Hilfe britischer Truppen, welche Transportfahrzeuge zur Verfügung stellten, wurde der vollständige Umzug von Siemensstadt nach Wannsee bewerkstelligt.
1955/56 folgte der Bau eines Werkstattgebäudes mit Tischlerei, Schlosserei, Schneiderei und Schuhmacherei. 1957-59 kam die Kirche mit Festsaal hinzu.

Überblick
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:

 

Gedenktafel
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Entwurfszeichnung für eine Gedenktafel für die Errichtung des Don-Bosco-Heimes
Tusche auf Transparent
Werner Klinski
Leihgabe: W. Klinski
Die ausgeführte Gedenktafel aus Aluminium hing am Hauptgebäude

 

Urkunde zur Grundsteinlegung
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Urkunde zur Grundsteinlegung
des neuen Don-Bosco-Heimes Wannsee, 1954
Reproduktion
Leihgabe: W. Klinski
Pater Klinski schrieb dazu in den Salesianischen Nachrichten im Mai 1954: „In den Grundstein versenkten wir eine kupferne Kapsel mit einer gemalten Urkunde und als Dokumente unserer zerrissenen Stadt die Kirchenblätter der beiden Teile unserer Diözese, Münzen aus West und Ost, Briefmarken mit Heuss und Pieck, besonders aber Medaillen von Maria, der Helferin der Christen, und des Patrons des Hauses, Don Bosco. In dem freudigen Bewußtsein, daß Gott den Beginn gesegnet hat, lobten wir ihn und sein Güte. Beten auch Sie mit uns für ein gutes Vollenden!“
Das Don-Bosco-Heim im Bau und beim Festakt der Grundsteinlegung
sechs Fotografien
Leihgabe: W. Klinski

 

Die neu errichteten Gebäude
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Die neu errichteten Gebäude
1. Reihe: Das Hauptgebäude  drei Postkarten   Leihgabe: Gregull
2. Reihe: Eingangshalle des Hauptgebäudes (links) und Don-Bosco-Kirche  drei Postkarten   Leihgabe: Gregull
3. Reihe: Werkstattgebäude und Hauptgebäude zwei Fotos: Bert Sass, 1956   Landesarchiv Berlin
4. Reihe: Don-Bosco-Kirche vier Fotografien   Leihgabe: E. Bartkowski

Die Idee wandelt sich: Bauten nach der Heimreform
Neue pädagogische Auffassungen führten zu Reformen, welche das Heimleben einschneidend veränderten. Die Gruppengröße von 50 Jungen pro Erzieher wurde als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Auch die großen Schlafsäle hatten keine Zukunft mehr. Neue Gebäude sollten dieser modernen Auffassung gerecht werden.
So kam es ab den späten 1960er Jahren zu einer zweiten Ausbauphase der Wannseer Anlage: Repräsentativ hierfür war 1975 der Neubau der zwei Gruppenwohnhäuser mit den markanten zeltähnlichen Wohnhallen und den angeschlossenen Erzieherwohnungen für je 15 Jungen. Wenig später erfolgte der Umbau des Hauptgebäudes (1976).
Durch Veränderungen der inneren Aufteilung konnten dort jetzt drei Gruppen derselben Größe untergebracht werden. Zusätzlich wurden im Mitteltrakt die „Havelstuben” als Treffpunkt und Ort der Begegnung eingerichtet.
1983-86 wurde die Mehrzweckhalle mit Tribüne gebaut. Sie konnte sowohl als Sportstätte als auch für Veranstaltungen jeglicher Art genutzt werden. Außerdem waren im Gebäude eine Kegelbahn und Probenräume untergebracht.
Ein Umbau der Jeidels-Villa erfolgte 1989/90. Das letzte Neubauvorhaben auf dem Don-Bosco-Gelände war die Reithalle mit dazugehörigen Stallungen im Jahre 2001.

Überblick
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:

 

Luftaufnahme des Areals des Don-Bosco-Heimes
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Luftaufnahme des Areals des Don-Bosco-Heimes
Fotografie
Leihgabe: W. Klinski

 

Die Mehrzweckhalle
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
von links oben nach rechts unten:
Die Mehrzweckhalle
Die zwei Gruppenwohnhäuser
Die Mehrzweckhalle
zwei Innen- und eine Außenansicht
Die Mehrzweckhalle:
Innenansicht der Halle
Die Kegelbahn
Fotos: Erich T. Middendorf
Leihgaben: W. Klinski


Das Don-Bosco-Heim und sein Architekt
1925 geboren, wuchs Werner Klinski in Kolberg (heute Kolobrzeg) in Pommern auf. 1943 zur Wehrmacht einberufen, wurde er in Italien in einem Stab als Zeichner und Schreiber eingesetzt. Nach seiner Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft fand er 1947 in Berlin eine neue Heimat.
Werner Klinski, der Architekt werden wollte, fand zunächst eine Anstellung als Bauzeichner bei dem in Schmargendorf ansässigen Architekten Peter Grossmann (1888-1976). Zum Oktober 1948 schrieb er sich an der Hochschule für bildende Künste (damals HfbK) für den Studiengang Architektur ein. Da die praktische Arbeit ihm mehr Freude bereitete als das theoretische Studium, widmete er sich nach vier Semestern ganz der Berufsausübung.
Bereits mit dem Einbau einer Kapelle in das Siemensstädter Heimgebäude 1947 begann Klinskis Bauschaffen für die Salesianer. 1951 folgte das Bauprojekt Dominikus-Savio-Heim und 1952 legte er den ersten Entwurf für das Wannseer Don-Bosco-Heim vor. Diesem Projekt widmete er 50 Jahre lang seine Schaffenskraft. Alle Neu- und Umbaumaßnahmen auf dem Gelände sind sein Werk.
1997 gab der nunmehr 72-jährige Werner Klinski sein Büro auf. Er lebt heute in seinem Haus am Wannsee, ganz nahe dem Ort, dem er sein Leben gewidmet hat.

Überblick
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:

 

Ansicht des Hauptgebäudes
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Ansicht des Hauptgebäudes
Zeichnung Werner Klinski, 1953
Leihgabe: W. Klinski

 

Grundriss des Hauptgebäudes
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Grundriss des Hauptgebäudes
Zeichnung Werner Klinski, 1953
Leihgabe: W. Klinski

 

Hauptgebäude
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Hauptgebäude
Halle im Erdgeschoss und im Obergeschoss
Zwei perspektivische Zeichnungen von Werner Klinski
Leihgabe: W. Klinski
Halle im Obergeschoss
Fotografie
Leihgabe: W. Klinski

 

Ansicht des Hauptgebäudes
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Ansicht des Hauptgebäudes
Zeichnung Werner Klinski, 1953
Leihgabe: W. Klinski
Foto: Bert Sass,1956
Landesarchiv Berlin

 

Altarraum der Don-Bosco-Kirche
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Altarraum der Don-Bosco-Kirche
Zeichnung Werner Klinski
Foto: Harry Wagner, Berlin
Leihgaben: W. Klinski

 

Ansicht der Mehrzweckhalle
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Ansicht der Mehrzweckhalle
Zeichnung Werner Klinski, 1983
Foto: Erich T. Middendorf
Leihgaben: W. Klinski

 

Vitrine
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Vitrine
Die Mitarbeiter des Architekturbüros gratulierten Werner Klinski auf diese Weise zum Geburtstag. Das gute Betriebsklima im Büro spiegelt sich in diesem Gruß wider.
1965 baute Klinski auf dem Grundstück Straße zum Löwen 10b sein Wohnhaus und verlegte damit auch sein Architekturbüro in die unmittelbare Nähe des Don-Bosco-Heimes.

 

Vitrine
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Vitrine
Album 1961
Dieses Album erhielt Werner Klinski von seinen Mitarbeitern zum 10-jährigen Bestehen seines Architekturbüros geschenkt.
darauf:
Werner Klinski beim Richtfest zur Aufstockung des Gärtnerhauses
Fotografie, 1995
HVZ. Schenkung W. Klinski
Don-Bosco-Erinnerungsmedaille und Verleihungsurkunde 1992
Leihgabe: W. Klinski
Geburtstagsgruß mit Porträtzeichnungen 1963
Leihgabe: W. Klinski

Das Verschwinden Don Boscos aus Wannsee
Die finanzielle Situation des Don-Bosco-Heimes geriet ab Mitte der 1990er Jahre immer mehr ins Ungleichgewicht.
Die Zahl der Ordensbrüder und angestellten Erzieher blieb nahezu konstant. Die Zahl der betreuten Jugendlichen reduzierte sich jedoch stetig - die Belegung der Wohngruppen sank auf 6 -7. Zuletzt lebten nur noch 60 Kinder im Don-Bosco-Heim. Infolge dessen schränkten die Salesianer ihre Angebote ein. Im Herbst 2003 schlossen sie die Jugendausbildungsstätte, am 31. März 2005 das gesamte Heim. Danach räumten die Salesianer die Anlage vollständig und verkauften das Grundstück an die apellas Immobilien GmbH.

Landhaus Dr. Jeidels/Berlin in Wannsee
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:

 

Diese nimmt derzeit eine Neubebauung des Areals mit Wohnbauten vor. Zu diesem Zweck ließ sie im Sommer 2007 einen Großteil der Heimgebäude abreißen.
Heute existieren noch die Villa, das Pförtnerhaus und das Gästehaus aus der Jeidels'schen Bebauungsphase; des Weiteren das von Werner Klinski für das Don-Bosco-Heim entworfene Gästehaus (erbaut 1967, erweitert 1982). Außerdem blieben die Reithalle und Stallungen erhalten, sie sind heute verpachtet und dienen als Reittherapiezentrum, wie schon zu Zeiten des Heimbetriebs.
Die Salesianer selbst sind noch immer in Berlin tätig. Im Dezember 2006 zogen sie nach Marzahn und eröffneten dort eine neue Jugendeinrichtung. Sie betreiben kein Heim mehr wie in Wannsee, sondern leisten ausschließlich ambulante Jugendhilfe.
 

 

Collage von Renate Schenk
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Collage von Renate Schenk, 2008
mit Fotos vom aufgelassenen Areal
Fotos: Wilfried Gast und Georg Wasmuth

 
Info zu der Ausstellung des Heimatvereines Zehlendorf e.V.
Die Originaldokumentation der Sonderausstellung des Heimatvereins Zehlendorf
„‚Die Macht einer guten Erziehung’ – Das Don-Bosco-Heim in Berlin-Wannsee“
ist auf der Homepage als pdf-Datei zur Einsicht, wie auch zum Download zu Ihrer Verfügung hinterlegt.
Die Recherchen und Darstellungen basieren in der Verantwortung des Heimatvereins Zehlendorf e.V.
Der Verein der Freunde Don Boscos Berlin darf mit freundlicher Genehmigung des Heimatvereins diese Grundlagen weiter bearbeiten, recherchieren und ergänzen. Natürlich wird der Heimatverein Zehlendorf über unsere Erkenntnisse informiert.

Fotos von Werner Klinski bei der Ausstellung im Heimatverein Zehlendorf

Foto bei der Ausstellung
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Werner Klinski bei der Ausstellung
Foto bei der Ausstellung
Foto aus der Dokumentation des Heimatvereines Zehlendorf:
Werner Klinski bei der Ausstellung

 

 

Was haben die über mich zusammengetragen?

Architekt Werner Klinski
Was haben die über mich zusammengetragen?
Fotografie: Freunde Don Boscos Berlin e.V.


Freunde Don Boscos Berlin e.V.

Der Vorstand der Freunde Don Boscos Berlin e.V.

 

 

   
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