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Andreas Gohlke


21.02.1963 - 15.04.2014)

Am 15. April 2014 verstarb unser Freund Andreas Gohlke (51)

Plötzlich und unerwartet, hat uns ein wahrer Freund für immer verlassen.
Nachdem Andreas Gohlke an seinem Arbeitsplatz im Tierheim Berlin am 7. April zusammengebrochen war, verstarb er am gestrigen Dienstag ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
Schon die ersten Reaktionen und Nachfragen zeigen, wie sehr Andreas mit dem Werk Don Boscos am Wannsee verbunden war. Seit 1974 war er jedem der dort wohnte oder arbeitete, als guter „Freund Don Boscos“ bekannt. Kaum ein Ort im Heim, an dem er nicht persönlich mit seinem Tun und seinen Erfahrungen mitgewirkt hat.
Auch nach der Schließung war er aktiv in unserem „Verein der Freunde Don Boscos Berlin“ tätig und pflegte die langjährigen Kontakte zu Ehemaligen, Mitarbeitern, Salesianern, Nachbarn und Freunden.
Begegnungen mit ihm waren stets ein fröhliches Erlebnis und waren begleitet von anschaulichen Erzählungen aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz.

Als zwölfjähriger Bewohner, kam er 1974 in die neu gegründete und erste familienanaloge Wohngruppe in die Villa. Unter Pater Meyer lernte er die „ritterlichen Tugenden“ und er wusste schon damalige Mitbewohner wie „Spocky“, „Mike“, „Lenny“, „Zwolle und Brüder“, u.a. den richtigen Weg zu weisen. Im Zoo war er schon damals auf der Seite von Frl. E. Kellermann, K.H. Lahrmann, N. Bachstein und W. Ader ein tüchtiger Helfer. Dort lernte er den artgerechten Umgang mit Tieren und gleichzeitig den Weg in die Ausbildung zum Tierpfleger. Nach seiner Ausbildung schloss sich eine Ausbildung zum Erzieher an und die weitere Bindung an Don Bosco Wannsee. Seine Aufgaben fand er als Erzieher, Tierpfleger, Ausbilder, Mitarbeitervertreter, Helfer in der Havelstube, Essensausgabe und … und … und …!

Der Bürgerverein Steinstücken war für ihn nach der Schließung von Don Bosco Anlaufstelle um seine Kontakte nach Wannsee zu pflegen. Seine Freundschaft zu Pater Minter pflegte er zudem durch regelmäßige Besuche in Dinklage, wo er sein Fachwissen auch Yvonne A. zukommen ließ.
Trotz dieser zahlreichen schönen Lebenserfahrungen, freute es ihn besonders, dass er noch kurz vor der Schließung von Don Bosco „seine“  Anna in der Don Bosco Kirche heiraten durfte. Es war das letzte große Gemeinschaftsfest im Don Bosco Heim.
Bei unseren letzten Treffen erzählte Andreas, wie gewohnt sehr anschaulich, immer wieder neue Geschichten und Anekdoten, die er für unser Buch niederschreiben wollte. Wir haben viele dieser Geschichten  behalten und werden sie  in unser Buch über Don Bosco Wannsee aufnehmen. Besonders aber werden wir die Erinnerung an ihn im Herzen behalten.

Unsere österlichen Gedanken sind in diesen Tagen bei Anna und Verwandten.

P.S. Wir haben viele Geschichten und Erinnerungen über Mail u.a. erhalten, die an Andreas erinnern.
Bitte schreibt uns eure Gedanken und Geschichten weiterhin an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Trauerfeier und Beerdigung findet am Samstag, den 26.4. um 10.00 Uhr auf dem Karlshorster Friedhof, Robert-Siewert-Str. 57, 10318 Berlin statt.


Nachruf des Tierschutzvereins für Berlin

Der Tierschutzverein Berlin trauert

"Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen." 

Am 15. April 2014 verstarb völlig überraschend und für uns alle unfassbar unser Mitarbeiter Andreas Gohlke im Alter von nur 51 Jahren. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen hochgeschätzten und beliebten Mitarbeiter, sondern einen guten Freund und Weggefährten. Als Pflegedienstleiter des Tierheims Berlin lebte er für seine Arbeit und zeigte über alle Maßen Einsatz und Engagement. Für jeden hatte er ein offenes Ohr, nahm sich der Sorgen und Nöte der Menschen an - ob Mitarbeiter oder Gäste - und hatte das Wohl seiner tierischen Schützlinge immer im Blick. Vieles hielt er aus, vermittelte, war Schulter zum Anlehnen und Freund zum Zuhören. Schwierige Situationen meisterte er durch seine ruhige und humorvolle Art, mit der er schnell die Herzen seiner Mitmenschen eroberte.

Von seinen schwierigen Kindheitsjahren ließ er sich nicht entmutigen, sondern schöpfte daraus Kraft, um für andere da zu sein. Er erlernte den Beruf des Tierpflegers, ging nach einer Umschulung in der Arbeit mit Jugendlichen auf. Als Erzieher nahm er sich ihrer an und wurde für sie schnell zu einem Freund und Ersatzvater. Egal wie schwierig ein Problem oder wie aussichtslos eine Situation war - er setzte sich beharrlich ein, bis eine Lösung gefunden war. Sein Einsatz ging weit über seine eigentliche Verpflichtung hinaus, und noch heute erinnern sich seine ehemaligen Schützlinge mit viel Liebe an ihn.

Seit September 2007 bereicherte er das Tierheim Berlin als Pflegedienstleiter. Er war Planer, Vermittler, Stratege, Freund, Mutmacher und noch so viel mehr. Unermüdlich setzte er sich für seine tierischen Schützlinge und auch für seine Kollegen ein. Als Ausbilder wurde er für den Nachwuchs schnell zum väterlichen Freund und gab seine Erfahrungen gerne weiter. Nur selten verließ man ein Gespräch mit ihm ohne ein Lachen.

Der Kirche, die ihn in jungen Jahren auffing und ihm Hoffnung gab, blieb er treu und lebte seinen Glauben im besten Sinne des Wortes. Dieser tiefe Glaube, gepaart mit einer großen Portion menschlicher Wärme und unerschütterlichem Optimismus, machten ihn zu einem lebensbejahenden Menschen, der immer einen Scherz auf den Lippen hatte. Er hatte ein großes Herz - und ein großes Talent, schwierige Situationen zu entschärfen und zu entspannen. Wie kein Zweiter lockerte er Festgefahrenes auf und gab seine Energie und Lebensfreude an andere weiter.

Noch immer sind wir fassungslos über den Verlust dieses besonderen Menschen. Andreas Gohlke hinterlässt nicht nur als Mitarbeiter, sondern auch und zuallererst als Mensch eine unschließbare Lücke. Die Mitarbeiter des Tierheims Berlin und des Tierschutzvereins für Berlin sind in tiefer Trauer über diesen großen Verlust. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Ehefrau, Familie und Freunden.

Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind. (Victor Hugo)

 
 
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